Auf ins Abenteuerland

08. Jänner 2016

 

Auf ins Abenteuerland

Mein vergangenes Jahr war turbulent, aufregend und eine Achterbahn fahrt, die viele Höhen sowie Tiefen beinhaltet hat. Als ich begonnen habe zu schreiben, war ich der festen Überzeugung der Beitrag sollte ein Resümee von 2015 sein. Doch beim Durchlesen hat das Ganze keinen Sinn mehr ergeben. Wieso sollte ich über das alte Jahr, welches nicht Gold war und nicht geglänzt hat, berichten? Also habe ich den Blog- Post gelöscht und nochmals zu schreiben begonnen. 

 

Schließlich ist die Zukunft viel spannender als die Vergangenheit. Ich freue mich sehr auf alles was in diesem Jahr kommt, muss aber ehrlich gestehen dass ich auch ganz zu Beginn der Schwangerschaft, Zweifel und Ängste hatte. Ängste mein bisheriges Leben wie ich es kannte aufzugeben, meine berufliche Karriere hinten an zu stellen und natürlich auch wie wohl der Papa des Kindes und ich miteinander umgehen. Irgendwann habe ich ganz bewusst alle Sorgen beiseite geschoben und gesagt, dass ich alles auf mich zukommen lasse. Und von da an, war es einfach schön schwanger zu sein, sich auf das neue Leben einzustellen und vorzubereiten. Sich damit zu befassen was dem Baby und mir gut tut. Ich bin noch immer keine dieser schwangeren die sagen würde "Die Schwangerschaft war die schönste Zeit meines Lebens." da es doch gesundheitliche Probleme gab. Doch bei den Untersuchungen, beim Strampeln des Kleinen, beim Vorlesen sowie kommunizieren mit meinem Bauchbewohner und auch bei vielen anderen Kleinigkeiten bin ich super glücklich! Der voraussichtliche Geburtstermin ist am 30. März und davor habe ich den meisten Bammel. Auf die Zeit mit dem Kleinen und auf alles was danach kommt, freue ich mich unendlich. Selbst wenn ich an Aussichten wie, wunde Brustwarzen, schlaflose Nächte und nicht enden wollendes Baby Geschrei denke, wird meine Freude nicht getrübt.

 

Zur Zeit habe ich große Freude am Kinderzimmer einrichten und natürlich gibt es zu diesem Thema noch einen eigenen Beitrag. Auch über das Thema dos and dont´s möchte ich noch schreiben. Schließlich ist dieses Thema doch umfangreicher als ich dachte und manche Ärzte als auch Freundinnen können einen ganz schön verunsichern. Ganz besonders, wenn es um das Thema Geburt geht. Hier habe ich mir angewöhnt ein Veto einzulegen, wenn jemand zu erzählen beginnen will. Ich hab vor drei Jahren den Fehler gemacht und eine Freundin bei ihrer Geburt begleitet. Leider war diese Geburt ein Horror und ich hatte noch Tage später Alpträume, somit bin ich im Kopf nicht ganz frei, wenn ich das Wort Geburt höre. Doch dann denke ich an die Worte von meinem Opa. Er sagte früher immer zu seinen nervösen Patientinnen "In Afrika oder Asien, bekommen die Frauen ihre Kinder am Feld und zwei Stunden später arbeiten sie wieder weiter, also  hören sie auf sich Sorgen zu machen!" Wenn ich an die entsetzten Gesichter der Frauen denke muss ich immer lächeln. Vermutlich dachten sich die Frauen. Typisch unsensibler Mann der hat leicht reden 😉. 

 

Ich bin nicht mehr weit entfernt, von der Reise in den neuen Lebensabschnitt und ich freu mich auf das Durchwandern von meinem ganz persönlichen Abenteuerland. 

P.S: Falls du auch gerade schwanger bist, würde ich mich freuen deine Geschichte zu hören!

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